Sind die Feste eine Erlösungsfrage?

 

Die oft gestellte Frage lautet, „ist das Halten der biblischen Feste eine Sache der Erlösung?"

Hier ist etwas zum Nachdenken. Die Frage sollte eigentlich heißen, „sind die Feste eine Sache des Glaubens?"

Wenn ja, in welcher Hinsicht?

Wenn das Halten dieser Feste nämlich eine Glaubensangelegenheit ist, dann sind sie in der Tat eine Erlösungsfrage.

Wenn alle Passahfeste der Vergangenheit sinnbildlich den Eingang in das Verheißene Land darstellen, und dem alten Israel, als unser Sinnbild, angeordnet wurde das Passah zu halten, um vom Land der Sklaverei in das Land der Freiheit zu gelangen, kann mir dann jemand erklären, ob das Halten des Passahs heutzutage etwas mit der endgültigen und letzten Befreiung aus dem Land der Sklaverei in das Land zur Freiheit zu tun hat?

Wenn diese Frage mit „ja" beantwortet wird dann wird das Halten des Passahfestes zu einer Sache der Erlösung. Wenn das der Fall ist, warum sollte man diese Feste nicht schon heute beachten und sie feiern?

In Hebräer 11,28 (Elb) heißt es „Durch Glauben hat er das Passah gefeiert und die Besprengung des Blutes, auf daß der Zerstörer der Erstgeburt sie nicht antaste."

Und dann sagt es in Römer 14,23: „Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde."

Wie ist es möglich, dass wir auf diesem Planeten solch ein Durcheinander haben und wie ist es dazu gekommen? Wir können auf keinen Fall sagen, dass Gehorsam mit unserer Erlösung nichts zu tun hat. Der Mensch verlor das ewige Leben durch Ungehorsam.

Uns wird in Römer 5,17 gesagt: „Denn gleichwie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden."

Als gerecht erfunden zu werden, besteht aus zwei Teilen,

erstens: unsere Annahme seines Opfers für unsere Sünden, was uns in Jahwes Augen gerecht macht,

zweitens, danke ich Gott, dass er uns nicht in diesem Zustand, wie wir waren, lässt.

Er arbeitet an unseren Herzen, indem er uns in sein Ebenbild verwandelt, das bedeutet, dass wir in Übereinstimmung mit Seinem Willen, seiner Thora kommen.

Er sagt in Hesekiel 36,26 u.27 „…ich werde machen, daß ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte bewahret und tut."

Gehorsam ist unsere direkte Erwiderung, Reaktion und Antwort auf die Erlösung, die wir durch das vergossene Blut des Lammes Elohim's erhalten haben. Ich könnte dies wie folgt formulieren: „durch Glauben halten wir das Passah, indem wir sein vergossenes Blut annehmen, damit er, der die Erstgeburten in Ägypten vernichtete, am Ende unser Leben nicht auslöscht, und wir am Hochzeitsmahl des Lammes, nämlich am Passah, das seine völlige Erfüllung im Königreich findet, teilnehmen können."

Dies war Jahshua's Versprechen in Lukas 22,15.16:

15 „Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.

16 Denn ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr davon (Passah) essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes."

Sind die Feste eine Frage der Erlösung?

Ihr könnt das selbst herausfinden, aber denkt daran, dass, wenn ihr Euch entscheidet, dass ihr auf der sicheren Seite seid.

Das Halten des Passahfestes war für das alte Israel eine Sache der Erlösung.

 

Ist das auch für uns der Fall? Wenn es eine Frage der Erlösung für Israel war, dann ist es auch eine Frage der Erlösung für die heutige Generation, denn in Maleachi 3,6 sagt der Jahwe:

 
„Denn ich, Jahwe, ich verändere
mich nicht ..."